Havanna: Die Urban-Farming Metropole


Die kubanische Hauptstadt Havanna zählt weltweit zu den führenden Städten in puncto Urban-Farming. In der Millionen-Metropole werden 50 Prozent aller Nahrungsmittel direkt vor Ort angebaut – auf organischer Basis. Zunächst aufgrund des US-Embargos. Seit der Lockerung jedoch mit steigender Anzahl. So gab es bereits Mitte der 1990er Jahre über 26.000 Gartenparzellen. Und so liegt es nahe, dass die zahlreichen Gärten am Boden und auf Hausdächern von einem eigenen Ministerium verwaltet und koordiniert werden. Mehr dazu im Video.

Mit Dank an Sustainable Cities.

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Project Earth in SAT.1


Im Rahmen der Kooperation mit Love Green berichtet seit dieser Woche das SAT.1 Frühstücksfernsehen in neun Folgen über das Project Earth. Mit dem Project Earth unterstützt Opel vier renommierte Umweltschutzorganisationen bei ihrer Arbeit. In einer Expedition haben Wissenschaftler und Studenten aus ganz Europa die Möglichkeit bekommen, diese Projekte vor Ort zu besuchen, die in vier Klimazonen unserer Erde beheimatet sind – in der Savanne, der Arktis, dem Pazifik und dem Regenwald. Mehr in unserem Themen-Special auf www.love-green.de.

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Die immer-wieder Kleidung


Funktionskleidung ist insbesondere aus dem Sport- und Outdoor-Bereich fast nicht mehr wegzudenken. Allerdings ist die Herstellung funktioneller Kleidung auch Rohöl- und Energie-intensiv und verursacht nicht gerade wenig CO2. Anders beim deutschen Hersteller PYUA. Denn hier wird Funktionskleidung nur aus recyceltem Polyester hergestellt, inklusive eines ausgeklügelten Rücknahmesystems. Gefertigt wird zudem ausschließlich in Europa. Natürlich sind die PYUA-Klamotten genauso wasserdicht, atmungsaktiv und schweißabsorbierend wie herkömmliche Funktionskleidung, nur eben viel nachhaltiger. Und wenn die PYUA-Stücke ausgedient haben, kommen sie einfach in den üblichen Altkleidercontainer. Dank einer bundesweite Kooperation mit Recycling-Firmen kommen diese Stücke dann wieder zurück PYUA und neue Kollektionen werden daraus gefertigt. Z.B. die vom Sänger Thomas D. PYUA ist nominiert für den Clean Tech Media Award 2011, natürlich im Bereich Lebensstil.

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Upcycling: Ein Teppich aus T-Shirts


Alte T-Shirts werden gemeinhin weggeworfen oder höchstens noch als Putzlappen verwendet. Die Amerikanerin Laura hat etwas anderes mit den ausgedienten Textilien gemacht – einen Flickenteppich im Flokati-Stil. Dafür braucht sie nur einen Teppichstramin (grobmaschiges Gitternetz), Klebeband, Schere, Knüpfnadel und natürlich Streifen von alten T-Shirts, die im Vorwege auch gerne passend gefärbt werden können. Die englischsprachige, bebilderte Anleitung gibt es bei xoelle.com. Und was Laura antreibt, erklärt sie im Video.

Mit Dank an Lilli Green.

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Küche der Zukunft


70 Prozent Energiekosten wird die Küche der Zukunft einsparen. Zumindest die Greenkitchen von Bauknecht. 2008 als Konzept präsentiert, nun folgt der erste Prototyp. Mit effizientem Induktionsgarer und Induktionsbackofen, die die Garzeiten um bis zu 25 Prozent verkürzen. Mit einer Spüle, die das Abwasser im integrierten Tank auffängt, reinigt und dann für die Spülmaschine bereithält – das spart bis zu 2.000 Liter pro Jahr. Und der digitale “Resource Assistant” zeigt die Energiedaten an, steuert die System und ist bereit für den Anschluss an ein Smart Grid. Dann könnte die Spülmaschine z.B. automatisch starten, wenn gerade Strom-Überschuss im Netz herrscht. Das zukunftsweisende Projekt wurde bereits mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet und ist nun auch für den Clean Tech Media Award 2011 nominiert.

Elektro-Smart für (fast) jedermann


Bislang gibt es die elektrische Variante des Smarts nur für ausgewählte Testkunden. Ab Frühjahr 2012 soll dann jedermann einen Smart kaufen können – vorausgesetzt das nötige “Kleingeld” von 30.000 Euro ist vorhanden. Der ausschließlich elektrisch betriebene Smart hat dann 75 PS, eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und kann mit einer Akkuladung stolze 140 Kilometer weit fahren. Über eine spezielle Smartphone-App können von zuhause aus Routen geplant werden, in denen auch Ladestationen berücksichtigt werden. Und nach Abschluss des Ladevorgangs meldet der Smart seinem Besitzer, dass er wieder bereit für die nächste Fahrt ist. 

Via ZEIT Online.

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Strom ohne Verluste übertragen


Herkömmliche Kupferkabel leiten Strom nur mit Widerstand, dabei erwärmt sich das Kabel und Energie geht verloren. Ohne Energieverluste können Supraleiter Strom übertragen und helfen so dabei, bis zu 50 Prozent der Energie zu sparen. Alleine bei der Stromübertragung. Supraleiter sind daher insbesondere für die Metallindustrie und für Stromversorger von großer Bedeutung, allerdings ist die Herstellung solcher Kabel noch sehr teuer. Aus diesem Grund fördert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) nun die industrielle Produktion solcher Supraleiter mit einem Millionenbetrag.

Mit Dank an BINE Informationsdienst.

Das unabhängige Haus


Ein Haus ohne Stromanschluss, ohne Öltanks oder Anbindung an das Gasnetz? Genau das bietet das EnergieAutarke Haus der niedersächsischen HELMA Eigenheimbau AG. Dank 46 Quadratmeter Sonnenkollektoren und einem Solarspeicher kann das Haus auf eine externe Versorgung verzichten. Auch wenn die Sonne nicht scheint. Denn der Solarspeicher kann das Haus auch über einen längeren Zeitraum mit Wärme für Heizung und Brauchwasser versorgen. Bei Bedarf wir mit einem Holzvergaserofen nachgeheizt. Zudem speichern im Haus vorhandene Akkus den selbstproduzierten Strom, z.B. für das Elektromobil. Dank der Innovationskraft wurde das EnergieAutarke Haus Sieger bei der Online-Abstimmung des Clean Tech Media Awards 2011 und gehört damit zu den Nominierten in der Kategorie “Lebensstil”.

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Vollautomatische Garage für Elektro-Fahrräder


Wohin mit den teueren Elektro-Fahrrädern, wenn sie nicht in Gebrauch sind? Idealerweise an einem sicheren, wettergeschützten Ort, an dem die Akkus auch gleich aufgeladen werden können. Die Bodensee-Gemeinde Meckenbeuren baut derzeit den ersten Bike-Tower. Ein zylindrisches Bauwerk, das auf einer Grundfläche von etwas mehr als 28 Quadratmetern bis zu 112 Fahrräder sicher verwahren kann. Vollautomatisch. Denn eine ausgeklügelte Mechanik verfrachtet die Fahrräder an den passenden Platz im Turm und gibt diese auf Knopfdruck auch wieder an den Besitzer zurück – auf Wunsch inklusive Aufladung. Eine passende Animation gibt es im Video.

Mit Dank an CleanThinking.de.

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Solarzellen auf Papier drucken


Forschern des Massachussets Insitute of Technology (MIT) ist es gelungen, Solarzellen auf Papier zu drucken. Die Beschichtung ähnelt der einer Chips-Tüte. Das bedruckte Solar-Papier kann gefaltet, gerollt und geknickt werden, ohne dass die Leistungsfähigkeit nachlässt. Bis zu 6.000 Stunden Solarenergie kann dieses Papier liefern. Dabei ist die Strommenge derzeit ausreichend, um einen Laptop-Monitor zu betreiben. Vorstellbar ist, dass diese dünnen Solarmodule zukünftig in entlegenen Gebieten zum Einsatz kommen. Oder vielleicht auch als Solar-Tapete – zurechtschneiden, aufkleben und anschließen und schon werden LED-Lampen im Wohnzimmer über die Solar-Tapete mit Energie versorgt. Einen kleinen Eindruck liefert das Video.

Via MIT.

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