Archiv für Mai 2011

Mit Salz kühlen und heizen


Ein Spin-Off der Technischen Universität Berlin hat eine Absorber-Box entwickelt, die mit Hilfe von Salz Luft aufheizen und kühlen kann – bei konstanter Luftfeuchte. Ein Prototyp soll nun in einem Praxistest seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

Mit Dank an BINE Informationsdienst.

Balisto setzt auf nachhaltigen Kakao


Der Balisto-Riegel von Mars beinhaltet Kakao aus nachhaltigem Anbau. Ab Juni tragen die Müsli-Riegel dann das Öko-Siegel der Non-Profit-Organisation UTZ Certified. Laut Hersteller ein Novum für Schokoriegel in Deutschland.

Via W&V.

Kalender für Elektrofahrzeuge


Forscher des Instituts für Transportation Design (ITD) in Braunschweig haben zusammen mit dem Energieversorger EWE ein System entwickelt, mit dem Elektrofahrzeuge dynamisch als Zwischenspeicher für Öko-Strom genutzt werden können. Herzstück ist ein Navigationssystem, das um eine Kalenderfunktion erweitert wurde. Der Energieversorger weiß nun, wann das Fahrzeug wieder gebraucht wird und wieviel Energie für die nächste Fahrt benötigt wird. Während der Standzeit kann das an das Stromnetz angeschlossene Fahrzeug als Energiespeicher genutzt werden. Und für die nächste Fahrt ist der Akku dann optimal geladen.

Mit Dank an nachhaltigkeit.org.

Gute Nachrichten von der GoodGoods


Die erste Nachhaltigkeitsmesse in der Umwelthauptstadt Hamburg hat am vergangenen Wochenende rund 10.000 Besucher angelockt. Auf der GoodGoods zeigten 90 Aussteller nachhaltige Produkte, Innovationen und Dienstleistungen.

Mit Dank an humannews.

Beschlossene Sache: Atomausstieg bis 2022


Auch bei uns darf diese gute Meldung nicht fehlen: Die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, bis 2022 aus der Kernkraft auszusteigen. Diese Entscheidung wird bereits angeregt diskutiert – von der Opposition, den Nachbarstaaten, den Umweltverbänden und den Medien.

Mehr Informationen dazu u.a. auf tagesschau.de.

Nachhaltigkeit wird Thema im Fernsehen


Nach übereinstimmender Meinung von Wissenschaftlern ist die Anzahl von TV-Beiträgen mit Nachhaltigkeitsbezug in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Wichtig sei, dass den Zuschauern eine niedrige Schwelle zum Einstieg in das Thema geboten werde. Ebenso sei die richtige Zielgruppenansprache von Bedeutung, insbesondere über bildstarke Botschaften. „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“, meint auch der Initiator von Love Green, Markus Schmidt. „Wir wollen niemandem ein ‚grüneres’ Leben vorschreiben oder den moralischen Zeigefinger erheben“, sagt er, „sondern augenzwinkernd zu mehr Nachhaltigkeit anregen“. Die Spots werden mit Beiträgen der Sat.1-Redaktion und einem Online-Portal flankiert. Schmidt meint, selbst wenn nur jeder hundertste Zuschauer aufgrund eines „Love Green“-Spots ein wenig umweltbewusster handle, sei schon viel gewonnen.

Den gesamten Beitrag gibt es beim Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE).

Schnellstraße für Radfahrer


Im Ruhrgebiet soll zwischen Duisburg und Dortmund eine rund 60 Kilometer lange Schnellstraße für Radfahrer geschaffen werden. Die fünf Meter breite Rad-B1 soll asphaltiert, steigungsarm, weitgehend kreuzungsfrei und abends beleuchtet sein. Mit dieser Hochleistungsstrecke wollen die Revierstädte Berufspändler zum Umstieg aufs Fahrrad motivieren und so die chronisch verstopften Autobahnen in der Region entlasten.

Via DerWesten.

Vom Acker zum Kraftwerk


Im nordfriesischen Achtrup ist einer der größten Solarparks in Norddeutschland eingeweiht worden. Auf einem ehemaligen Acker stehen nun über 40.000 Solarmodule und können innerhalb eines Jahres fast 8.000 Megawattstunden Strom produzieren – viermal so viel wie die Achtruper Einwohner in einem Jahr verbrauchen können. Deswegen wird der Strom von Achtrup dann auch ins öffentliche Netz eingespeist.

Mit Dank an oekonwes.at.

Das grüne Eis


Schlicht DasEis nennt ein Unternehmen sein nachhaltiges Speiseeis. Ohne jegliche Farbstoffe, mit saisonalen Bio-Zutaten und serviert in der Bio-Waffel, im kompostierbarem Einwegbecher oder im Mehrwegglas, mit klimaneutralem Löffel und ungebleichter Serviette. Ach ja: Und auf Atomstrom wird natürlich auch verzichtet. Mittlerweile gibt es DasEis in 26 Städten in Deutschland.

Häfen profitieren von Windenergie


Bis 2030 sollen 30 neue Windparks in der Nordsee entstehen, zehn in der Ostsee – mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 100 Milliarden Euro. Die riesigen Rotorblätter oder Fundamente müssen natürlich vom Festland zu den Zielgebieten im Meer transportiert werden. Ein einträgliches Geschäft. Denn gut 25 Prozent des Investitionsvolumens wird für Logistik ausgegeben. An deutschen Küsten profitieren besonders die Häfen Cuxhaven, Bremerhaven und Brunsbüttel sowie Rostock und Sassnitz von den Investitionen in Erneuerbare Energien.

Via WirtschaftsWoche.

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