Beleuchtung

Ein Solar-Baum für die Stadt


Der italienische Leuchtenhersteller Artemide bringt im Sommer 2011 nach dreijähriger Entwicklungszeit den Solar Tree auf den Markt. Gedacht für die Beleuchtung öffentlicher Plätze und entworfen vom britischen Designer Ross Lovegrove. Dabei kommt das 5,50 Meter hohe Schmuckstück ohne Stromanschluss aus.

Mit Hilfe von 360 Sharp-Solarzellen werden tagsüber die in den “Stämmen” eingelassenen Akkus gespeist, die dann bei Dunkelheit die LED-Leuchten in den “Blättern” mit Strom versorgen. Am Fuß des Solar Tree lädt eine Sitzbank zum Verweilen ein – bei Tag und Nacht.  Freuen wir uns darauf, den ersten Solar-Baum in der Realität bestaunen zu dürfen. Eine Vorgeschmack bietet das nachfolgende Video.

Mit Dank an Lohas Guide.

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Eine Tasse Tee für eine kaputte Lampe


In Großbritannien bietet der Einrichtungskonzern IKEA einen Recycling-Service für Energiesparlampen an. Einfach die ausgemusterte Lampe in die Rücknahme-Maschine stecken, einen Gutschein bekommen und damit im Restaurant einen Tee gratis genießen. IKEA sorgt dann anschließend für die fachgerechte Verwertung.

Mit Dank an Do The Green Thing.

Erleuchtung dank LED


LED-Technologie ist der althergebrachten Glühbirne nicht nur in Sachen Energieeffizienz und Lebensdauer hoch überlegen. Die neuen Leuchten können sich in Helligkeit und Lichtfarbe fließend anpassen – von aufmunternd-kühlem Morgenlicht bis zu beruhigend warmen abendlichen Tönen. Unterschiedliche Studien belegen, dass sich damit auch die Produktivität und Konzentrationsfähigkeit von Menschen positiv beeinflussen lassen.

Strom aus der Laterne


Stolpern wir in Zukunft bei unserem Abendspaziergang über unzählige Verlängerungskabel, nur weil die Elektroautos an der heimischen Steckdose aufgeladen werden? Das mittelständische Unternehmen Langmatz, eher bekannt für die schmucklosen Stromverteilerkästen, hat sich mit dem Problem auseinandergesetzt. Das Ergebnis der Firma aus Garmisch-Partenkirchen ist eine Ladestation, die so kompakt ist, dass sie ohne Probleme in eine Straßenlaterne integriert werden kann. Bisher wurden mehr als 100 dieser Ladestationen verkauft.

Eine Blüte am Straßenrand


Die dänische Designerin Eva Harlou hat sich Gedanken über die Straßenbeleuchtung von morgen gemacht. Herausgekommen ist eine Lampe in Pflanzenform. Die Blüte spendet das Licht, in den Blättern sind Solarkollektoren integriert, auf den Wurzeln kann man sich setzen und seine elektronischen Helfer wie Mobiltelefon oder Notebook aufladen. Die Designerin sieht in ihrem multifunktionalen und sozialen Beleuchtungskonzept daher auch ein Gesamtkunstwerk.

Energiesparlampe als Designobjekt


Nicht nur aus ästhetischen Gründen haben es Energiesparlampen schwer, den Weg in die Wohnzimmer zu finden. Das Londoner Design-Label Hulger will das jetzt ändern. Ihre Plumen Lampe ist bereits in der Dauerausstellung im MoMA zu finden. Jetzt kann eigentlich nur der Preis von etwa 30 EUR den Siegeszug der Lampe in Deutschland noch verhindern – dafür verbraucht Plumen gegenüber einer vergleichbaren Glühbirne 80 Prozent weniger Energie und soll achtmal solange halten.

Licht als Lichtquelle


Die beiden in den Niederlanden beheimateten Designer Gionata Gatto und Mike Thompson haben eine selbstleuchtende Lampe aus Murano-Glas entwickelt. In dem mundgeblasenen Glas der Trap Light sind photolumineszente Pigmente enthalten. Diese müssen nur 30 Minuten lang mit hellem LED-Licht bestrahlt werden und schon gibt die Trap Light acht Stunden lang ein schönes Licht von sich.

Mit Dank an Lilly Green.

Energie sparen – Kernkraftwerke einsparen


Eine effizientere Beleuchtung und bessere Dämmung von Gebäuden könnten dazu beitragen, dass in Deutschland bis 2020 jährlich rund 68 Milliarden Kilowattstunden Strom eingespart werden könnten. Das entspricht der Jahresproduktion von zehn Kernkraftwerken. Dieses ist das Ergebnis einer Studie der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (Deneff). Zudem könnten durch Effizienzmaßnahmen nochmals jährlich 155 Milliarden Kilowattstunden Wärmeenergie eingespart werden.

Via SPIEGEL ONLINE.

Licht aus in 4.000 Städten in 134 Ländern


Am vergangenen Samstag setzten Millionen von Menschen weltweit ein Zeichen für den Klimaschutz. Bei der vom WWF initiierten Earth Hour 2011 nahmen fast 4.000 Städte in 134 Ländern der Erde teil. In Deutschland schalteten 66 Städte und Gemeinden das Licht von Bauwerken und anderen Sehenswürdigkeiten aus. So waren für 60 Minuten auch das Brandenburger Tor, der Kölner Dom oder die Münchner Frauenkirche nur zu erahnen. Die vollständige Übersicht gibt es hier.

Via FOCUS Online.

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Du kriegst die Motten!


Am kommenden Samstag, also am 26. März 2011, ist Earth Hour – weltweit sollen die Menschen um 20:30 Uhr Ortszeit für 60 Minuten das Licht ausschalten. Zum fünften Mal in Folge wollen so Millionen Menschen in über hundert Ländern der Erde ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen. Was passiert, wenn das Licht nicht ausgeschaltet wird, zeigt der nachfolgende TV-Spot, den die Agentur Leo Burnett Sidney für den dortigen WWF kreiert hat. Also Licht aus!

Via W&V.

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