Kraft-Wärme-Kopplung

Plusenergie-Hotel auf dem Gipfel


Auf 2.456 Metern eröffnet im Sommer das erste Plusenergie-Hotel des Alpenraums. Das über 100 Jahre alte Berghotel Muottas Muragl im schweizerischen Oberengadin wurde umfassend saniert. Statt wie bisher für Heizung und Warmwasser eine Energiemenge von 400.000 Kilowattstunden zu verbrauchen, wird nun sogar ein Energieüberschuss von gut 45.000 Kilowattstunden erzeugt. Möglich macht dieses die konsequente Nutzung von Energiequellen – ob die Abwärme aus Kühlaggregaten, der Küche oder der Seilbahn vor Ort. Die Sonnenkollektoren auf einer Fläche von über 140 Quadratmetern oder die Erdwärmepumpe.

Mit Dank an Nachhaltigkeit.org.

Die Bahn setzt auf Erneuerbare


Die Deutsche Bahn will bis zum Jahr 2020 mindestens 30 Prozent regenerative Energie nutzen, bis 2050 soll dann der gesamte Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Der Konzern setzt neben Windenergie vor allem auf Wasserkraft, Hybridkraftwerke und Solarzellen, die beispielsweise auf Bahnhofsdächern installiert werden.

Mit Dank an Nachhaltigkeit.org.

Mehr Förderung für Modernisierung


Das Bundesumweltministerium hat die Förderung von Erneuerbaren Energien angehoben. Bis zum Jahresende 2011 erhalten Immobilienbesitzer für den Einbau von Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung 120 Euro pro Quadratmeter Kollektorflächen. Wird die Photovoltaik-Anlage noch mit einer Wärmepumpe, Biomasse oder Solarthermie kombiniert, gibt es einen weiteren Bonus von 600 Euro.

Via n-tv.

Ausstiegs-Strategie


Das Öko-Institut hat im Auftrag des WWF eine Kurz-Studie zum schnellen Ausstieg aus der Kernenergie erstellt. Ergebnis: Bis 2020 könnte Deutschland vollständig aus der Kernenergie ausgestiegen sein. Zehn Kraftwerke könnten sofort, vier weitere bis 2013 abgeschaltet werden. Die verbleibenden drei Kernkraftwerke könnten dann im zweiten Drittel der Dekade vom Netz gehen. Auch soll sich der Ausstieg aus der Kernenergie nicht negativ auf den Klimaschutz auswirken. Neben den jetzt schon im Bau befindlichen zusätzlichen Kohle- und Gaskraftwerken, könnten ab 2015 noch Erdgaskraftwerke, Biomasseanlagen oder Kraft-Wärmekopplungen errichtet werden.

Via FOCUS Online.

Größtes Biomasse-Heizkraftwerk in Großbritannien


In der schottischen Grafschaft Fife entsteht derzeit das größte Biomasse-Heizkraftwerk des Vereinigten Königreichs. Über eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage soll eine Leistung von 50 Megawatt bereitgestellt werden. Zudem könne die Anlage bis zu 120 Tonnen Nutzdampf bereitstellen. Hauptabnehmer wird eine Fabrik des Papierherstellers Tullis Russel Papermakers, die von einem über 60 Jahre alten Kohlekraftwerk mit Energie versorgt wird. Mit der neuen Anlage sollen rund 250.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Betrieben werde das Biomasse-Kraftwerk mit Rest- und Frischhölzern aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Bauherr und Betreiber der Anlage ist RWE Innogy.

Mit Dank an UmweltDialog.

Kraft-Wärme-Kopplung für Privathaushalte


Der Energiekonzern RWE will nun auch für Ein- und Zwei-Familienhäuser Kraft-Wärme-Kupplungen anbieten. Strom und Wärme könnten dann direkt im Haus von einem erdgasbetriebenen Generator für den Eigenbedarf produziert werden. Überschüssiger Strom würde gegen eine Vergütung in das öffentliche Netz eingespeist werden. Und sollte mehr Energie benötigt werden als von der Anlage produziert werden kann, wird diese als Ökostrom aus dem öffentlichen Netz bezogen. Mit dieser Anlage sollen Privathaushalte bis zu einem Drittel Energie sparen und in gleicher Höhe ihren CO2-Ausstoß reduzieren können. Die zusammen mit Vaillant entwickelte Pilotanlage ist derzeit bei dem Fraunhofer-Institut in Duisburg im Betrieb.

Via FOCUS Online.

Viele kleine Kraftwerke


Der Ökostrom-Anbieter LichtBlick hat das Zuhausekraftwerk gestartet. Zentrales Element des zusammen mit Volkswagen entwickelten Mini-Blockheizkraftwerks ist ein Erdgas-Motor, wie er auch in Automobilen verwendet wird. Das innovative Prinzip der Schwarmstrom-Erzeugung zeigt das nachfolgende Video.

Via tagesschau.de

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Gebäudesanierung ohne Mieterhöhung


Die Charlottenburger Baugenossenschaft hat im Berliner Stadtteil Spandau 135 Wohnung energetisch so optimal saniert, dass die Mieter faktisch keine höheren monatlichen Belastungen haben. Die Zuschläge für die Sanierung fallen sogar geringer aus, als die Ersparnis an Energiekosten – warmmietneutral im Fachjargon genannt. Die über 50 Jahre alte Anlage wurde mit Blockheizkraftwerk im Keller, einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und umfassenden Dämmmaßnahmen ausgestattet. Ergebnis: Die Heizkosten konnten um 2/3 gesenkt werden. Und das Blockheizkraftwerk produziert zudem noch 15 Prozent des benötigten Stroms.

Via Klimaretter.info.

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