Photovoltaik

Das unabhängige Haus


Ein Haus ohne Stromanschluss, ohne Öltanks oder Anbindung an das Gasnetz? Genau das bietet das EnergieAutarke Haus der niedersächsischen HELMA Eigenheimbau AG. Dank 46 Quadratmeter Sonnenkollektoren und einem Solarspeicher kann das Haus auf eine externe Versorgung verzichten. Auch wenn die Sonne nicht scheint. Denn der Solarspeicher kann das Haus auch über einen längeren Zeitraum mit Wärme für Heizung und Brauchwasser versorgen. Bei Bedarf wir mit einem Holzvergaserofen nachgeheizt. Zudem speichern im Haus vorhandene Akkus den selbstproduzierten Strom, z.B. für das Elektromobil. Dank der Innovationskraft wurde das EnergieAutarke Haus Sieger bei der Online-Abstimmung des Clean Tech Media Awards 2011 und gehört damit zu den Nominierten in der Kategorie “Lebensstil”.

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Solarzellen auf Papier drucken


Forschern des Massachussets Insitute of Technology (MIT) ist es gelungen, Solarzellen auf Papier zu drucken. Die Beschichtung ähnelt der einer Chips-Tüte. Das bedruckte Solar-Papier kann gefaltet, gerollt und geknickt werden, ohne dass die Leistungsfähigkeit nachlässt. Bis zu 6.000 Stunden Solarenergie kann dieses Papier liefern. Dabei ist die Strommenge derzeit ausreichend, um einen Laptop-Monitor zu betreiben. Vorstellbar ist, dass diese dünnen Solarmodule zukünftig in entlegenen Gebieten zum Einsatz kommen. Oder vielleicht auch als Solar-Tapete – zurechtschneiden, aufkleben und anschließen und schon werden LED-Lampen im Wohnzimmer über die Solar-Tapete mit Energie versorgt. Einen kleinen Eindruck liefert das Video.

Via MIT.

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Die schwebende Solartankstelle

Elektro-Ladestationen gibt es schon einige in Deutschland. Auch welche, die als Carport dienen und Dank integrierter Solarzellen direkt mit Sonnenenergie gespeist werden. Mit der EIGHT PointOne wird es demnächst eine Solar-Ladestation geben, die sich insbesondere wegen ihres futuristischen Designs von den Mitbewerbern absetzen soll. Bei Sonnenschein wird das Elektroauto direkt über die Solarkollektoren mit Strom versorgt. Da es keinen integrierten Zwischenspeicher gibt, wird nicht genutzter Solarstrom direkt in das öffentliche Netz eingespeist. Und bei schlechtem Wetter bzw. Dunkelheit zapft die Solartankstelle das öffentliche Netz an und versorgt so die Akkus des geparkten Autos.

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Stromnetz von Pellworm wird intelligent


Die Nordsee-Insel Pellworm produziert heute schon mit Sonnen- und Windenergie-Anlagen mehr Strom, als die Bewohner und Feriengäste verbrauchen können. Und dennoch muss die Insel bislang nachts mit Strom versorgt werden, weil die saubere Energie nicht gespeichert werden kann. Das soll sich nun ändern. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Westküste, dem Fraunhofer-Anwendungszentrum Systemtechnik (AST) und den beiden Netzbetreiber Schleswig-Holstein Netz und E.ON Hanse erhält die Insel nun einen Stromspeicher und ein intelligentes Stromnetz, ein so genanntes Smart Grid. Damit wird Pellworm bundesweit zum Vorreiter. Mit dem Bau für den Stromspeicher soll Ende des Jahres begonnen werden.

Mit Dank an CleanThinking.de

Ein Solar-Baum für die Stadt


Der italienische Leuchtenhersteller Artemide bringt im Sommer 2011 nach dreijähriger Entwicklungszeit den Solar Tree auf den Markt. Gedacht für die Beleuchtung öffentlicher Plätze und entworfen vom britischen Designer Ross Lovegrove. Dabei kommt das 5,50 Meter hohe Schmuckstück ohne Stromanschluss aus.

Mit Hilfe von 360 Sharp-Solarzellen werden tagsüber die in den “Stämmen” eingelassenen Akkus gespeist, die dann bei Dunkelheit die LED-Leuchten in den “Blättern” mit Strom versorgen. Am Fuß des Solar Tree lädt eine Sitzbank zum Verweilen ein – bei Tag und Nacht.  Freuen wir uns darauf, den ersten Solar-Baum in der Realität bestaunen zu dürfen. Eine Vorgeschmack bietet das nachfolgende Video.

Mit Dank an Lohas Guide.

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Fußball wird grün


Erneuerbare Energien erleben auch im Sport einen Höhenflug. Nachdem im Januar der chinesische Solar-Hersteller Yingli Solar Sponsor vom FC Bayern München wurde, sind mittlerweile eine Reihe von Photovoltaik-Firmen in der Bundesliga vertreten. So wurde unlängst der Weltmarktführer in diesem Bereich Suntech Hauptsponsor von 1899 Hoffenheim. Suntech stammt ebenfalls aus China. Beim Hamburger SV ist das südkoreanische Unternehmen Hanwha Solar dabei, beim amtierenden Meister Borussia Dortmund ist es das aus Deutschland stammende Unternehmen Q-Cells. Und auch der FC Schalke 04 steht offenbar auf erneuerbare Energienquellen und hat deswegen mit dem chinesischen Solar-Hersteller Chaori Solar angebandelt.

Via Handelsblatt.

Eine Straßenlaterne ohne Stromanschluss


Das US-amerikanische Unternehmen SavWatt hat eine innovative Straßenlaterne auf den Markt gebracht, die gänzlich ohne Stromanschluss auskommt. Denn die ECO-POLE ist mit Solarkollektoren und einer Windturbine ausgerüstet, die wiederum die LED-Leuchten ausschließlich mit natürlichen Ressourcen zum Strahlen bringen. Das spart nicht nur Energiekosten, sondern auch Aufwendungen für das Leitungsnetz. Und gut für die Umwelt ist es sowieso.

Mit Dank an Ecofriend.

Mit der Tasche das Handy aufladen


Die junge Innovations-Schmiede Innovalley mit Sitz im US-amerikanischen Silicon Valley hat in eine schicke Umhängetasche flexible Sollarzellen eingebaut. Mit einem USB-Stecker lässt sich nun innerhalb von zwei Stunden ein Mobiltelefon umweltfreundlich aufladen. Allerdings muss dabei die ganze Zeit die Sonne scheinen, da die Macher aus – wie sie selbst sagen – ökologischen Gründen auf einen Akku verzichtet haben. Wer Interesse an der Ladetasche Youshine hat, kann sie hier für 129 Euro bestellen. Wie die Tasche funktioniert, zeigt das nachfolgende Video.

Mit Dank an Ecofriend.

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Ölverbrauch geht deutlich zurück


Nach Einschätzung des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) wird der Ölverbrauch bundesweit bis 2025 um 13 Prozent zurückgehen. Derzeit seien noch rund sechs Millionen Ölheizungen in Deutschland im Einsatz, die jedoch zunehmend durch sparsamere Brennwertheizungen ersetzt werden. In Verbindung mit Solarthermie und besserer Gebäudedämmung könnte der Verbrauch sogar um mehr als 30 Prozent reduziert werden.

Via Focus Online.

Das Allgäu als Vorreiter


Das Allgäuer Überlandwerk zählt zu den innovativsten Energieversorgern Deutschlands. Der regionale Stromanbieter setzt seit 2004 auf den grünen Wandel. Mittlerweile kommen 26 Prozent des Stroms von Photovoltaik-Anlagen, Windrädern, Wasserkraftwerken und Biogasanlagen – elf Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. Bis Ende dieses Jahrzehnts sollen es mehr als 50 Prozent sein. Und das zu bezahlbaren Preisen.

Mehr dazu auch im Love Green Online-Magazin

Via WirtschaftsWoche.

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