Windenergie

Windräder für die Wand


Die Taiwanesischen Designer Liao-Hsun Chen und Wen-Chih Chang haben mit den Wind Cubes ein faszinierendes Konzept entwickelt, um an Häuserwänden Windenergie zu erzeugen. Dank eines Stecksystems lassen sich die kleinen Windräder wabenförmig anordnen. Bei Wind fahren die neigbaren Propeller aus und erzeugen Energie.

Der Strom wird direkt über die Steckverbindung geführt, eine separate Verkabelung ist nicht notwendig. 15 Wind Cubes sollen ausreichen, um einen Vier-Personen-Haushalt mit genügend Energie zu versorgen. Weitere Details zeigt die Video-Animation. Technisch pfiffig, optisch ansprechend, fehlt nur noch eine Angabe, ob und wann die kleinen Windräder in Serie gehen. Und zu welchem Preis.

Mit Dank an Yanko Design.

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Frischer Wind für Helgoland


Der deutschen Hochseeinsel Helgoland geht es derzeit nicht allzu gut – vor allem sinkende Touristenzahlen und schrumpfende Bevölkerung machen der Insel zu schaffen. Frischen Wind könnte jetzt der Aufbau von drei Offshore-Windparks vor Helgoland bringen. Denn die Insel wird für diese Anlagen zur Service- und Betriebsstation. Hierfür werden auf 10.000 Quadratmetern nicht nur neue Gebäude gebaut, sondern 150 neue, dauerhafte Arbeitsplätze geschaffen. Zudem werden Jobs bei Zulieferern, Schifffahrts- und Baufirmen entstehen. Ab 2012 soll die Betriebsbasis stehen, von der aus die Windparks Amrumbank West (300 Megawatt) von E.ON,  Nordsee Ost (295 Megawatt) von RWE und Meerwind Süd/Ost (288 Megawatt) von WindMW, an dem mehrheitlich der US-Finanzinvestor Blackstone beteiligigt ist, versorgt und gewartet werden.

Mit Dank an StromAuskunft.

Lautstärke von Windrädern im Praxistest


Windkraft-Anlagen werden in Zukunft einen Teil unseres Stroms produzieren, auf dem Wasser und zu Land. Da sind sich alle einig. Ob allerdings die Rotoren-Geräusche Mensch und Natur zu schaffen machen, da gehen die Meinungen auseinander. Jenseits von wissenschaftlichen Studien hat die britische Zeitung The Telegraph den Praxistest gemacht: Wie laut ist ein Windpark im Vergleich zu einem Naturschutzgebiet, einer Wohngegend, zur Londoner Innenstadt oder einer Hauptstraße? Die Messergebnisse zeigt das nachfolgende Video – in Bild und Ton.

Mit Dank an das enorm Magazin.

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Stromnetz von Pellworm wird intelligent


Die Nordsee-Insel Pellworm produziert heute schon mit Sonnen- und Windenergie-Anlagen mehr Strom, als die Bewohner und Feriengäste verbrauchen können. Und dennoch muss die Insel bislang nachts mit Strom versorgt werden, weil die saubere Energie nicht gespeichert werden kann. Das soll sich nun ändern. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Westküste, dem Fraunhofer-Anwendungszentrum Systemtechnik (AST) und den beiden Netzbetreiber Schleswig-Holstein Netz und E.ON Hanse erhält die Insel nun einen Stromspeicher und ein intelligentes Stromnetz, ein so genanntes Smart Grid. Damit wird Pellworm bundesweit zum Vorreiter. Mit dem Bau für den Stromspeicher soll Ende des Jahres begonnen werden.

Mit Dank an CleanThinking.de

Neue Freizeitbeschäftigung: Windrad-Klettern


Neue Energieformen schaffen neue Betätigungsfelder. Nicht nur in beruflicher Hinsicht. Sondern auch bei Freizeitmöglichkeiten. In der bayerischen Oberpfalz können Windräder bestiegen werden. Einfach so aus Spaß an der Freude. Organisiert und veranstaltet von den Sport-Piraten können Schwindelfreie auf eine Höhe von 65 Meter klettern. Natürlich gesichert und mit fachkundiger Anleitung. Oben angekommen geht´s dann auf eine 360-Grad-Plattform mit einem bestimmt grandiosen Ausblick. Wer keine Höhenangst und auch keine Herz-Kreislauf-Probleme hat, kann ab 99 Euro aufsteigen.

Via Zeit Online

Windräder in Bürgerhand


In Südhessen haben sich Bürger zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen, um Windenergie zu erzeugen. Die Energiegenossenschaft Starkenburg ist natürlich aus ökologischer Sicht interessant, jedoch auch aus finanzieller. Denn das Kapital der Bürgergenossenschaft wird verzinst – mit einer Rendite von 4, 25 Prozent. Mehr als 220 Personen sind bereits an dem Projekt beteiligt, um die Gesamtkosten von 3,5 Millionen Euro zu stemmen. Ein Anteil beträgt mindestens 2.000 Euro, eine Grenze nach oben gibt es nicht. Das erste der beiden Windräder befindet sich bereits im Bau und der erste Strom soll noch in diesem Jahr fließen. Wenn beide Windräder stehen soll soviel Strom produziert werden können, dass 2.500 Haushalte damit versorgt werden können.

Via FAZ.NET.

Eine Straßenlaterne ohne Stromanschluss


Das US-amerikanische Unternehmen SavWatt hat eine innovative Straßenlaterne auf den Markt gebracht, die gänzlich ohne Stromanschluss auskommt. Denn die ECO-POLE ist mit Solarkollektoren und einer Windturbine ausgerüstet, die wiederum die LED-Leuchten ausschließlich mit natürlichen Ressourcen zum Strahlen bringen. Das spart nicht nur Energiekosten, sondern auch Aufwendungen für das Leitungsnetz. Und gut für die Umwelt ist es sowieso.

Mit Dank an Ecofriend.

Die grünen Saudis von der Insel


Schottland soll zu einer Art Saudi-Arabien für grüne Energien werden. Das plant zumindest die Regierung. Schon heute werden 30 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Bis 2020 soll in Schottland doppelt soviel Strom produziert werden, wie die Einwohner verbrauchen – vor allem mit Wasser- und Windkraftanlagen. Zum Vergleich: In Deutschland soll bis 2020 ein Anteil von 35 Prozent erreicht werden. Etwas mehr, als bei den Schotten schon heute.

Via Financial Times Deutschland.

Das Allgäu als Vorreiter


Das Allgäuer Überlandwerk zählt zu den innovativsten Energieversorgern Deutschlands. Der regionale Stromanbieter setzt seit 2004 auf den grünen Wandel. Mittlerweile kommen 26 Prozent des Stroms von Photovoltaik-Anlagen, Windrädern, Wasserkraftwerken und Biogasanlagen – elf Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. Bis Ende dieses Jahrzehnts sollen es mehr als 50 Prozent sein. Und das zu bezahlbaren Preisen.

Mehr dazu auch im Love Green Online-Magazin

Via WirtschaftsWoche.

Anteil Erneuerbarer Energien steigt auf fast 20 Prozent


Nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) stammten im ersten Quartal 2011 deutschlandweit 19,2 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen. Den größten Anteil daran hat weiterhin die Windenergie. Demnach kamen 7,9 Prozent des deutschen Stroms von Windanlagen, während nur 1,9 Prozent von Photovoltaik-Anlagen erzeugt wurden.

Mit Dank an das photovoltaik-Magazin.

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