Ladestationen

Die schwebende Solartankstelle

Elektro-Ladestationen gibt es schon einige in Deutschland. Auch welche, die als Carport dienen und Dank integrierter Solarzellen direkt mit Sonnenenergie gespeist werden. Mit der EIGHT PointOne wird es demnächst eine Solar-Ladestation geben, die sich insbesondere wegen ihres futuristischen Designs von den Mitbewerbern absetzen soll. Bei Sonnenschein wird das Elektroauto direkt über die Solarkollektoren mit Strom versorgt. Da es keinen integrierten Zwischenspeicher gibt, wird nicht genutzter Solarstrom direkt in das öffentliche Netz eingespeist. Und bei schlechtem Wetter bzw. Dunkelheit zapft die Solartankstelle das öffentliche Netz an und versorgt so die Akkus des geparkten Autos.

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Das Allgäu elektrisch erleben


Das Allgäu zählt zu den führenden Tourismus-Regionen in Deutschland. Mit dem vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) geförderten Projekt eE-Tour haben Touristen die Möglichkeit, die Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele emissionsfrei mit dem Elektroauto zu erreichen. In Zusammenarbeit mit Hotels und Tourismuszentralen können die Gäste an 15 Orten innerhalb des Allgäus ein Elektro-Auto anmieten und so die Urlaubsregion umweltschonend erkunden. 11 Ladesäulen sorgen dafür, dass die Fahrzeuge bei Bedarf wieder aufgeladen werden können. Dieses in Deutschland bisher einmalige Projekt läuft unter der Federführung der Allgäuer Überlandwerk, die auch den Ökostrom liefern. Da es sich um ein Forschungsvorhaben handelt, sind neben weiteren Partnern aus der Wirtschaft auch die Hochschule Kempten, die Universität Tübingen und Technische Universität München mit eingebunden. Wegen der Innovationskraft ist das Projekt eE-Tour nominiert für den Clean Tech Media Award 2011.

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Die Insel der Zukunft


Die kanarische Insel El Hierro geht in Sachen Elektromobilität einen ungewöhnlichen Weg. Die Bezirksregierung hat 6.000 Elektrofahrzeuge gekauft – für die rund 10.000 Einwohner. Zudem wurden die bestehenden Benzin-Tankstellen in Ladestationen umgewandelt. Bezahlt wird das innovative Mobilitätskonzept mit Hilfe einer wöchentlichen Pauschale, die von jedem Einwohner entrichtet wird. Das Vorhaben rechnet sich schon deswegen, da die teuren Importkosten für die Beschaffung von fossilen Treibstoffen entfallen.

Strom aus der Laterne


Stolpern wir in Zukunft bei unserem Abendspaziergang über unzählige Verlängerungskabel, nur weil die Elektroautos an der heimischen Steckdose aufgeladen werden? Das mittelständische Unternehmen Langmatz, eher bekannt für die schmucklosen Stromverteilerkästen, hat sich mit dem Problem auseinandergesetzt. Das Ergebnis der Firma aus Garmisch-Partenkirchen ist eine Ladestation, die so kompakt ist, dass sie ohne Probleme in eine Straßenlaterne integriert werden kann. Bisher wurden mehr als 100 dieser Ladestationen verkauft.

CHAdeMO als Zauberwort


Die Initiative Charge for Moving (CHAdeMo) ist dabei, einen weltweiten Standard für das Schnell-Laden von Elektrofahrzeugen zu etablieren. Derzeit gehören Firmen wie Mitsubishi, Nissan, Peugeot/Citroen (PSA), Think aus Norwegen, Toyota und Subaru diesem Verband an. Weitere sollen folgen. Mit dem CHAdeMO-Standard soll es möglich sein, Elektrofahrzeuge innerhalb von 5 Minuten soweit aufzuladen, dass eine zusätzliche Reichweite von 30-40 km ermöglicht wird. In 30 Minuten sollen dann die Akkus zu 80 Prozent aufgeladen sein.

Portable Ladestation für Elektroautos


Wissenschaftler der Mitsubishi Electric Research Laboratories in Cambridge haben eine mobile Ladestation entwickelt, die ohne großen Aufwand an unterschiedliche Orte transportiert werden kann. Die Idee dahinter: Sensoren in Fahrzeugen sollen ermitteln, an welchen Streckenabschnitten die meisten Fahrzeuge mit geringer Akku-Kapazität unterwegs sein werden. Dahin wird dann entsprechend eine mobile Ladestation transportiert.

Schnurlose Elektro-Ladestation


Der schwedische Autohersteller Volvo und das belgische Technologie-Unternehmen Flanders Drive arbeiten an der Entwicklung einer Ladestation für Elektroautos, die ohne Kabel auskommt. Das Continious Electric Drive (CED) genannte System besteht aus einer Aufladeplatte, die im Boden versenkt wird und einer Empfängereinheit am Fahrzeug. Eine Spule in der Aufladeplatte erzeugt ein magnetisches Feld, das die Energie kontaktlos an das Fahrzeug überträgt.

Mit Dank an oekonews.at.

Sonnendach für Autos


Die italienische Design-Firma Pininfarina, bekannt für das Design legendärer Fahrzeuge wie Ferrari, Jaguar oder Maserati, hat eine Ladestation für Elektroautos entwickelt. Die Solarkollektoren auf einer Fläche von rund 33 Quadratmetern schweben auf einer Baumstamm ähnlichen Konstruktion. Eine Ladestation ist integriert und das Solardach spendet im Bedarf auch noch Schatten.

Mit Dank an Ecofriend.

Kostenlose Ladestationen in Barcelona


Die Stadt Barcelona bietet 184 Standorten kostenlosen Strom für Elektrofahrzeuge an. Dieses Angebot soll mindestens bis 2012 gelten und die Elektromobilität in der Stadt fördern. Ziel ist es, dass bis zum nächsten Jahr 2.000 elektrisch betriebene Fahrzeuge in der Stadt unterwegs sind. Zusätzlicher Service: Per Internet können Nutzer einen Platz an einer Ladestation vorab reservieren.

Mit Dank an DailyGreen.

Induktive Lade-Parkplätze


Der Internet-Konzern Google wird seine Elektro-Autos auf dem Firmen-Campus zukünftig kabellos aufladen. Kabellose Ladestationen des US-Unternehmens Evatran machen dieses möglich. Die umgerüsteten Elektrofahrzeuge müssen einfach über der Plugless Power Einheit abgestellt werden und können dann per Induktion aufgeladen werden.

Via Wired.com.

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