Essen & Trinken

Havanna: Die Urban-Farming Metropole


Die kubanische Hauptstadt Havanna zählt weltweit zu den führenden Städten in puncto Urban-Farming. In der Millionen-Metropole werden 50 Prozent aller Nahrungsmittel direkt vor Ort angebaut – auf organischer Basis. Zunächst aufgrund des US-Embargos. Seit der Lockerung jedoch mit steigender Anzahl. So gab es bereits Mitte der 1990er Jahre über 26.000 Gartenparzellen. Und so liegt es nahe, dass die zahlreichen Gärten am Boden und auf Hausdächern von einem eigenen Ministerium verwaltet und koordiniert werden. Mehr dazu im Video.

Mit Dank an Sustainable Cities.

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Küche der Zukunft


70 Prozent Energiekosten wird die Küche der Zukunft einsparen. Zumindest die Greenkitchen von Bauknecht. 2008 als Konzept präsentiert, nun folgt der erste Prototyp. Mit effizientem Induktionsgarer und Induktionsbackofen, die die Garzeiten um bis zu 25 Prozent verkürzen. Mit einer Spüle, die das Abwasser im integrierten Tank auffängt, reinigt und dann für die Spülmaschine bereithält – das spart bis zu 2.000 Liter pro Jahr. Und der digitale “Resource Assistant” zeigt die Energiedaten an, steuert die System und ist bereit für den Anschluss an ein Smart Grid. Dann könnte die Spülmaschine z.B. automatisch starten, wenn gerade Strom-Überschuss im Netz herrscht. Das zukunftsweisende Projekt wurde bereits mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet und ist nun auch für den Clean Tech Media Award 2011 nominiert.

Wir lieben Lebensmittel: Ein super Markt


Beim Edeka-Markt von Theo Schüren in Bonn gibt es nur eine Abfalltonne. Nicht etwa weil bei ihm alle Waren immer verkauft werden, sondern weil er mit optisch leicht beschädigten Produkten, Obst und Gemüse vom Vortag oder Lebensmitteln kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum etwas sinnvolles macht. Anstelle diese gute essbare Ware zu vernichten, kochen Mitarbeiterinnen leckere Marmeladen und Gelees. Und es gibt wechselnde frisch zubereitete Speisen, die in der Kühltheke nicht lange auf Kundschaft warten. Gemüseabschnitte und Außenblätter gehen zu Kaninchenzüchtern, Wurstabschnitte an Haustierbesitzer. Nur das Gesundheitsamt ist nicht immer ganz zufrieden. Denn es fehlt der sonnst übliche Abfallbehälter im Kühlhaus. Doch der wird gar nicht benötigt. Das ist doch ein super Markt!

Mit Dank an A-Loha-Lohas!

Nachwachsende Flasche


In Deutschland sind pro Jahr über 800 Millionen PET-Flaschen im Umlauf. Für die Herstellung der PET-Flasche wird jedoch Erdöl benötigt: Für ein Kilogramm PET zwei Liter Erdöl. Das reicht dann gerade für 28 PET-Flaschen. Mit der PlantBottle will Coca-Cola nun das Erdöl aus der PET-Flasche verdrängen. Bis 2020 soll diese Flasche zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Ebenfalls bis dahin will der Getränke-Riese weltweit nur noch PlantBottles ausliefern. Eine erste Stufe der PlantBottle gibt es nun auch in Deutschland, bei der Wasser-Marke Vio. Die Flasche besteht zu 14 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen, weitere 35 Prozent stammen aus recycelten PET-Flaschen. Weltweit hat Coca-Cola im vergangenen Jahr bereits 2,5 Milliarden dieser Flaschen eingesetzt. Trotz der im Vergleich zur herkömmlichen PET-Flasche anderen Zusammensetzung, können PlantBottles ganz normal in den Recycling-Prozess gegeben werden. Auch ist sie in Aussehen und Handhabung nicht von der bisherigen Verpackung zu unterscheiden.

Der grüne Lieferservice


Wer lieber regionale Frischware auf dem Tisch haben möchte, jedoch nicht genügend Zeit zum Besuch auf dem Wochenmarkt oder im Bio-Geschäft hat, der kann den Lieferservice der Ökokiste in Anspruch nehmen. Der Verband besteht bundesweit aus 47 Mitgliedsbetrieben, die in Deutschland und Österreich über 40.000 Haushalte beliefern. Der Inhalt der Ökokiste kann ganz individuell zusammengestellt werden – ob Gemüse und Obst, Brot, Käse oder Fleischwaren. Dabei ist nicht nur die Ware  nachhaltig, sondern auch die Lieferung. Denn durchschnittlich wird umgerechnet auf einen Kunden nur eine Strecke von 1,5 Kilometern zurückgelegt. Wer nicht selbst bei der Anlieferung zuhause sein kann, der nennt dem Lieferbetrieb einfach einen Ort, wo die Kiste abgestellt oder abgegeben wird. Um den Service zu testen, kann man hier eine Probekiste für 13 bis 15 Euro bestellen. 

Mit Dank an Biorama.

Tipp zum Veggietag: Neuer Bio-Supermarkt in Berlin


“Donnerstag ist Veggietag” lautet das Motto der gleichnamigen Aktion. Denn wenn sich alle Menschen in Deutschland nur einen Tag in der Woche pflanzlich ernähren würden, könnten so viele Treibhausgase eingespart werden, wie 6 Millionen Autos verursachen. Da trifft es sich gut, dass die Berliner um einen rein vegetarischen Supermarkt reicher geworden sind. Das Veganz am Prenzlauer Berg ist ganz vegan und bietet seit kurzem über 6.000 Produkte an – von Wildkräutern bis zum No-Muh-Käse. Alle Produkte sind natürlich fair gehandelt, stammen oftmals aus der Region und kommen auf jeden Fall gänzlich ohne tierische Bestandteile aus. Weitere vegetarische Supermärkte in Deutschland und Österreich hält Biorama parat. 

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Bauer ohne Gentechnik


Die Privatmolkerei Bauer will ihr gesamtes Markensortiment auf Produkte ohne Gentechnik umstellen. Die Milch hierfür ist bereits verfügbar, da die Molkerei in den vergangenen Jahren gemeinsam mit den Milchbauern an einer Lösung gearbeitet hat. Bereits seit April liefern alle 850 Vertragslandwirte Milch aus gentechnikfreier Fütterung. Die ersten Produkte sind auch schon auf dem Markt, der Wasserburger Landkäse und Edamer. Weitere sollen rasch folgen. Allerdings gibt es derzeit noch Probleme mit Fruchtzubereitung aus gentechnikfreier Produktion. Hier fehlen noch entsprechende Zertifikate. Mit der Abkehr von der Gentechnik möchte Bauer dem Konsumenten einen Mehrwert bieten und zudem das führende Milch-Unternehmen Deutschlands in Bezug auf Nachhaltigkeit werden.

Via top agrar online.

Lebensmittel-Ampel mit Vergleich


Unser Kooperationspartner barcoo hat seine Lebensmittel-Ampel mit einer neuen Funktion ausgestattet. Ab sofort können nicht nur die Nährwerte (Zucker, Fett und gesättigte Fettsäuren) eines Produktes mobil abgerufen werden, sondern es wird auch ein Vergleich mit dem jeweiligen Durschnittswert innerhalb der Produktkategorie angezeigt. Einfach den Barcode des gewünschten Produkts mit dem Smartphone einscannen und schwupps gibt´s die Informationen. Mit der neuen Funktion können wir Verbraucher nun unkompliziert feststellen, wie die ausgewählte Schokolade im Vergleich zu anderen Schokoladen abschneidet. Möglich gemacht haben dies über 3,3 Millionen barcoonauten, die über 600.000 Nährwerte mobil eingetragen haben. Wie barcoo funktioniert, zeigt das nachfolgende Video.

Übrigens: Demnächst gibt es Produkt-Informationen von barcoo auch direkt im Love Green Online-Magazin.

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Du hast es in der Hand


Was wäre, wenn uns eine Stimme beim Einkaufen freundlich darauf hinweist, dass der Schokoladenhersteller skrupellose Kakaohändler unterstützt oder dass für unser Schokovergnügen Kinder in Afrika verkauf oder versklavt werden? Wir wären schockiert und würden das Produkt wohl im Regal lassen. Denn wir haben es in der Hand. Das dachte sich auch der düsseldorfer Filmemacher Kai Uwe Lipphardt und hat ein passendes Video gedreht – für das Forum Fairer Handel. Beim Kurzfilmwettbewerb REC A FAIR gewann Lipphardt dann auch den ersten Preis. Zu Recht!

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Ein Topf für Blumen über Kopf


Eine ungewöhnliche Idee, frische Kräuter in der Küche zu halten bzw. besser zu hängen, haben bristische Designer realisiert. Denn mit dem Sky Planter hängen die Pflanzen über Kopf. Statt gewöhnlicher Blumenampel das Designerstück aus Keramik bzw. recyceltem Kunststoff. Die ausgeklügelte Konstruktion lassen weder Pflanze noch Erde herausfallen. Und dank des integrierten Wasserspendes erhalten die Pflanzen nur so viel Wasser, wie sie gerade benötigen. Natürlich lassen sich auch andere Pflanzen als Kräuter so im Zimmer aufhängen, z.B. Orchideen Erdbeere oder Farne. Ganz günstig ist der Sky Planter allerdings nicht. Ab 32,00 Euro gibt das Planzgefäßt beispielsweise im Avocado Store. Wie der Sky Planter funktioniert, zeigt das nachfolgende Video.

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