Mode

Die immer-wieder Kleidung


Funktionskleidung ist insbesondere aus dem Sport- und Outdoor-Bereich fast nicht mehr wegzudenken. Allerdings ist die Herstellung funktioneller Kleidung auch Rohöl- und Energie-intensiv und verursacht nicht gerade wenig CO2. Anders beim deutschen Hersteller PYUA. Denn hier wird Funktionskleidung nur aus recyceltem Polyester hergestellt, inklusive eines ausgeklügelten Rücknahmesystems. Gefertigt wird zudem ausschließlich in Europa. Natürlich sind die PYUA-Klamotten genauso wasserdicht, atmungsaktiv und schweißabsorbierend wie herkömmliche Funktionskleidung, nur eben viel nachhaltiger. Und wenn die PYUA-Stücke ausgedient haben, kommen sie einfach in den üblichen Altkleidercontainer. Dank einer bundesweite Kooperation mit Recycling-Firmen kommen diese Stücke dann wieder zurück PYUA und neue Kollektionen werden daraus gefertigt. Z.B. die vom Sänger Thomas D. PYUA ist nominiert für den Clean Tech Media Award 2011, natürlich im Bereich Lebensstil.

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Upcycling: Ein Teppich aus T-Shirts


Alte T-Shirts werden gemeinhin weggeworfen oder höchstens noch als Putzlappen verwendet. Die Amerikanerin Laura hat etwas anderes mit den ausgedienten Textilien gemacht – einen Flickenteppich im Flokati-Stil. Dafür braucht sie nur einen Teppichstramin (grobmaschiges Gitternetz), Klebeband, Schere, Knüpfnadel und natürlich Streifen von alten T-Shirts, die im Vorwege auch gerne passend gefärbt werden können. Die englischsprachige, bebilderte Anleitung gibt es bei xoelle.com. Und was Laura antreibt, erklärt sie im Video.

Mit Dank an Lilli Green.

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Sportbekleidung ohne Gift


Mitte Juli hat Greenpeace weltweit die Kampagne Detox – Schmutzige Wäsche gestartet. Nun gibt es einen ersten Erfolg: Der Sportartikelhersteller Puma wird bis 2020 auf alle giftigen Chemikalien verzichten. Aus Sicht der Umweltaktivisten sind nun Adidas und Nike dran, in Sachen Umweltschutz nachzuziehen.

Greenpeace hatte über zwei Jahre die Abwässer zweier chinesischer Fabriken untersucht, die für eine Vielzahl von Sport- und Lifestyle-Marken produzieren – darunter auch Adidas, Puma und Nike. In den Abwässern fanden sich eine Vielzahl von gefährlichen und langlebigen Chemikalien, die sowohl die Umwelt als auch den Menschen unmittelbar schädigen können, da u.a. auch das Hormonsystem schädigende Substanzen entdeckt wurden. Innerhalb der nächsten zwei Monate will Puma einen Aktionsplan vorlegen, aus dem konkret hervorgeht, welche Schritte wann umgesetzt werden.

Hintergründe zu Gift in Textilien zeigt das nachfolgende Video.

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Lass Schuhe blühen


Das niederländische Designer-Team OAT hat sich mit der Umweltverträglichkeit von Sneakers beschäftigt. Normalerweise sind die beliebten Freizeitschuhe alles andere als nachhaltig. Nicht jedoch die OAT’s Virgin Collection. Diese Schuhe sind weltweit die ersten Sneakers, die vollständig biologisch abbaubar sind. Nach Gebrauch der Schuhe kann man sie einfach auf den Kompost geben und dann startet von selbst ein Zersetzungsprozess. Innerhalb von sechs Monaten ist dieser Vorgang dann abgeschlossen. Oder man lässt vorab schon einmal Wildblumen aus den Schuhen sprießen. In der Zunge ist ein kleines Samenpaket inklusive Anleitung versteckt. Eine nette Idee. Und korrekte Schuhe, die (noch) nicht jeder hat.

Zu kaufen z.B. hier im Avacodostore für 149,00 Euro.

Kleidung aus Milch


Das hannoveraner Start-Up-Unternehmen Qmilch hat eine Biofaser aus Reststoffen von Milch entwickelt. Die chemiefreie Faser fühlt sich ähnlich wie Seide an, sie ist farb- und formbeständig sowie ausgesprochen reißfest. Diese faszinierende Idee kam auch bei der Fashion Week in Berlin ausgesprochen gut an und so erhielt Qmilch den Technologiepreis des Gesamtverbandes Textil und Mode.

Mit Dank an Newslichter.

Klamotten aus Flaschen


Die buddhistische Vereinigung Tzu Chi fertigt in Taiwan Kleidung aus PET-Flaschen. Aus 70 alten Flaschen kann rund ein Kilogramm Garn gewonnen werden. Gegenüber der Herstellung herkömmlicher Kunststofffasern können so die Hälfte der Energie eingespart und die Umweltverschmutzung deutlich gesenkt werden. Taiwan gehört weltweit übrigens zu den Ländern mit den höchsten Recycling-Quoten. Wie die Produktion vonstatten geht, zeigt das nachfolgende Video.

Mit Dank an Do The Green Thing.

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Selbstgemacht: VomT-Shirt zum Bikini


Upcycle ist das neudeutsche Wort für die Erschaffung neuer Dinge aus vermeintlich wertlosem Zeugs. Das Online-Magazin Ecouterre hat aus einem ausrangierten T-Shirt einen schlichten Bikini geformt. Schnipp-Schnapp und fertig war´s. Eine nette Anregung, alte Dinge mit neuen Augen zu betrachten. Hier noch das Schnittmuster zum Teekini.

Grüner Laufsteg in Berlin


Im Rahmen der Fashion Week gab es auch dieses Jahr wieder den Lavera Showfloor rund um nachhaltige Mode. An drei Tagen präsentierten grüne Modelabels ihre nachhaltigen Kollektionen. Mit dabei waren Bonnie by Bogner aus Esslingen, Asandri aus der Schweiz, Lana aus Aachen, Julia Starp aus Hamburg, Mamsie Mkhwanazi und Silungile Mokoena aus Südafrika, Andreas Trommler aus Leipzig, Larissa Heddert aus Paderborn sowie direkt aus Berlin Nanna Kuckuck, Mika Modiggård, Ellen Eisemann und Stefan Reinberger. Seit 2010 ist Lavera Naturkosmetik Partner des grünen Laufstegs und stellt damit eindrucksvoll unter Beweis, dass nachhaltige Mode wahrlich figurbetont, modebewusst und sexy ist.

Mit der Tasche das Handy aufladen


Die junge Innovations-Schmiede Innovalley mit Sitz im US-amerikanischen Silicon Valley hat in eine schicke Umhängetasche flexible Sollarzellen eingebaut. Mit einem USB-Stecker lässt sich nun innerhalb von zwei Stunden ein Mobiltelefon umweltfreundlich aufladen. Allerdings muss dabei die ganze Zeit die Sonne scheinen, da die Macher aus – wie sie selbst sagen – ökologischen Gründen auf einen Akku verzichtet haben. Wer Interesse an der Ladetasche Youshine hat, kann sie hier für 129 Euro bestellen. Wie die Tasche funktioniert, zeigt das nachfolgende Video.

Mit Dank an Ecofriend.

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Mit Jeans den Wasserverbrauch senken


Auf den ersten Blick erschließt sich nicht sofort, was Jeans und Wasser miteinander gemein haben – vom Waschen einmal abgesehen. Jedoch benötigt die Produktion einer Jeans ungefähr 45 Liter Wasser. Deswegen setzt Levi´s bei der Waterless Jeans auf einen spezielles Stonewash-Program, das gänzlich ohne Wasser auskommt. Das spart zumindest 15 Prozent Wasser – auf die Jahresproduktion hochgerechnet soviel, wie eine 10.000 Einwohner-Stadt verbraucht. Aber eigentlich ist die Baumwollproduktion das wahre Problem: Bis zu 80.000 Liter Wasser werden für den Anbau der Baumwolle verbraucht, aus der dann lediglich eine Jeans gefertigt wird. Deswegen will Levi´s nun ein Denim Recycling Program auflegen.

Via Zeit Online.

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