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Beim Durchgehen Strom erzeugen


Millionenn von Menschen gehen jeden Tag durch Drehkreuze – ob in U- und S-Bahnhöfen, in Bibliotheken oder in Fußballstadien. Dabei drehen sie am Rad, nur Strom wird dabei erzeugt. Warum eigentlich nicht, fragten sich Designer der chinesischen Guangdong University of Technology und haben so eine neue Energie-Quelle. Und die ist ihnen mit dem Green Pass so schick gelungen, dass sie bereits einen taiwanesischen Preis für die beste technologische Innovation gewonnen haben.

Mit Dank an Do The Green Thing und ecogood.

Schweben neu gedacht


Neuseeländer haben die Schwebebahn neu erdacht. Anders als bei den Klassikern sitzt jeder Passagier in seiner eigenen, transparenten Kabine und bewegt sich mit Pedalkraft fort – also wie auf einem Fahrrad. Die Kabinen selbst hängen an einem Schienensystem. Shweeb heißt das System – die Ähnlichkeit zu dem deutschen Wort ist durchaus gewollt. Dass dieses Verkehrskonzept zukunftstauglich ist, zeigt das Engagement von Google. Der US-Konzern investierte eine Million Dollar in das Start-Up. Einen funktionstüchtigen Prototyp gibt es auch schon – in einem neuseeländischen Vergnügungspark. Nachfolgend im Video zu sehen.

Um das Video zu sehen, hier klicken!

Aus Flasche wird Tasche


Unsere schweizer Nachbarn machen das Einkaufen umweltfreundlicher. Die Supermarkt-Kette Coop setzt in Zukunft auf Plastiktüten aus recycelten Plastikflaschen. 2 Millionen Tragetaschen werden pro Jahr bei Coop gekauft. Durch das neue Verfahren können jährlich rund 530 Tonnen Treibhausgase und 238.500 Liter Erdöl eingespart werden.

Berlin On Top


Der private Stromverbrauch in der Bundeshauptstadt könnte zu mehr als 77 Prozent aus Sonnenenergie gedeckt werden. Als Standorte für Photovoltaik-Anlagen seien eine Vielzahl der mehr als 500.000 Dachflächen Berlins geeignet. Um passende Standorte zu ermitteln, hat der Berliner Senat nun einen interaktiven Solaratlas online gestellt. Derzeit seien rund 8.000 Solaranlagen auf den Dächern Berlins installiert, das Potential damit groß.

Algenreaktor


Wissenschaftler der Universität Duisburg Essen arbeiten an einem neuartigen Algenreaktor. Die Algen werden in einem Becken mit Lichtfasern durchgehend beleuchtet und können so schneller wachsen. Die Algen können dann wesentlich effektiver CO2 binden und auch zeitnaher geerntet werden. Diese Biomasse wird anschließend in Biotreibstoff umgewandelt. Also ein doppelter Nutzen für die Umwelt.

Die Insel der Zukunft


Die kanarische Insel El Hierro geht in Sachen Elektromobilität einen ungewöhnlichen Weg. Die Bezirksregierung hat 6.000 Elektrofahrzeuge gekauft – für die rund 10.000 Einwohner. Zudem wurden die bestehenden Benzin-Tankstellen in Ladestationen umgewandelt. Bezahlt wird das innovative Mobilitätskonzept mit Hilfe einer wöchentlichen Pauschale, die von jedem Einwohner entrichtet wird. Das Vorhaben rechnet sich schon deswegen, da die teuren Importkosten für die Beschaffung von fossilen Treibstoffen entfallen.

54 Prozent würden ein Elektroauto kaufen


Laut einer Studie des TÜV Rheinland würden 54 Prozent der Deutschen ein Elektroauto kaufen wollen, bei der Gruppe der 18 bis 31-Jährigen liegt der Anteil mit 62 Prozent sogar nochmals höher. Deutsche sehen den Trend zur Elektromobilität positiv und schätzen bei dieser Technologie insbesondere den Umweltschutz, die Unabhängigkeit von Öl und die niedrigen Betriebskosten.

30 Stockwerke nachhaltiges Wohnen und Arbeiten


Die Österreichische Rhomberg-Gruppe plant den Bau des ersten energieeffizienten Holz-Hybridhochhauses. Der LifeCycle Tower soll in Systembauweise mit vorgefertigten Elementen in kürzester Zeit errichtet werden und kann mit bis zu 30 Stockwerken eine Höhe von 100m erreichen. Durch eine flexible Raumgestaltung eignet sich der LifeCycle Tower sowohl für die Nutzung als Büro, Hotel, für Gastronomie, Wohnbau und Einzelhandel. Das Passivhaus kann auch als Plus-Energie-Haus errichtet werden. Stromerzeugung über Photovoltaik und Solarthermie sind ebenso selbstverständlich, wie eine individuelle Fassadengestaltung – z.B. mit Vertical Gardens.

Das Gold liegt auf der Müllhalde


Um ein Gramm Gold zu gewinnen, wird in manchen Minen eine Tonne Erz und Gestein bewegt. Einfacher geht es durch Recycling. Schon 41 Mobiltelefone reichen aus, um die gleiche Menge Gold zu erhalten. Alleine in China wandern jährlich vier Tonnen Gold in den Müll, mit einem Marktwert von ca. 100 Millionen EUR. Hinzu kämen noch 28 Tonnen Silber und 6.000 Tonnen Kupfer.

Megatrend: Nachhaltigkeit


Der Harvard Business Manager sieht im Thema Nachhaltigkeit den kommenden Megatrend. Das Fachmagazin vergleicht die Bedeutung der Nachhaltigkeit für die Wirtschaft mit früheren Megatrends, wie Globalisierung, Informationsgesellschaft oder Networking. Für Unternehmen sehen sie die große Chance, dass sie mit Nachhaltigkeitsstrategien ihre Marke stärken und neue Geschäftsfelder erschließen können.

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