LKW

DHL Pakete sind immer CO2-neutral


Ab 1. Juli 2011 transportiert die Deutsche Post DHL alle Privatkunden-Pakete CO2-neutral. Im Rahmen ihrer GoGreen-Initiative leistet das Unternehmen dann Kompensationszahlungen für die entstandenen CO2-Emissionen. Bislang war der CO2-neutrale Versand eine kostenpflichtige Zusatzoption. Nun übernimmt der Logistikkonzern diese Mehrkosten.

Mit Dank an Eco-World.

Grüner Leitfaden für Speditionen

Einen Leitfaden für die Berechnung des CO2-Ausstoßes in der Logistik-Branche hat das Öko-Institut in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) und dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (IFEU) herausgebracht. Standardisierte Berechnungsgrundlagen sollen Logistik-Unternehmen helfen, ihre CO2-Bilanz zu ermitteln und Einspar- sowie Optimierungspotentiale zu erkennen.

Mit Dank an Nachhaltigkeit.org.

ePost in Manhattan


Im Rahmen des globalen GoGreen-Programms der Deutschen Post DHL werden in Manhatten 80 neue Hybrid- und Elektrotransporter zum Einsatz kommen. Durch diese Investition kann DHL im New Yorker Stadtteil seine CO2-Emissionen jährlich um 50 Prozent reduzieren. Ziel des weltweit führenden Post- und Logistik-Konzerns ist es, bis 2020 die globale CO2-Effizienz gegenüber 2007 um 30 Prozent zu verbessern.

Mit Dank an oekonews.at.

Auktionsplattform für Frachtgüter


Rund 20 Prozent der LKW sind auf Deutschlands Straßen ohne Ladung unterwegs. Das ist nicht nur teuer für die Speditionen, sondern auch schlecht für die Umwelt. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) haben daher eine Online-Plattform für Transportdienstleister entwickelt – eine Art Mitfahrzentrale für Frachtgüter. Speditionen können auf dem elektronischen Marktplatz nach geeigneten Aufträgen für ihre noch nicht ausgelasteten LKW suchen. Anschließend läuft ein Bietverfahren, ähnlich wie bei eBay. Kooperation zahlt sich eben aus.

Mit Dank an UmweltDialog.

EU: Nur noch umweltfreundliche Autos in der Stadt


Die Europäische Kommission will bis zum Jahr 2030 den Anteil von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor in Innenstädten halbieren. Ab 2050 sollen dann gar keine Autos und auch keine leichten Nutzfahrzeuge mehr mit konventionellem Antrieb in die Innenstädte kommen.

Via Handelsblatt.

Doppelakkus für Busse


Schwere Fahrzeuge wie Busse und LKW brauchen andere Akkus als Personenwagen, denn es ist sowohl eine hohe Reichweite als auch eine rasche, viel Energie kostende Beschleunigung notwendig. Aus diesem Grund hat der US-Technologie-Konzern General Electrics einen Doppel-Energiespeicher speziell für elektrisch betriebene Schwerfahrzeuge entwickelt. Der Lithium-Akku stellt dabei schnell viel Leistung zur Verfügung. Der Natrium-Akku wiederum hat eine höhere Energiedichte, kann daher mehr Energie speichern und so für eine Reichweite von 160 km sorgen.

Mit Dank an Golem.de.

Beam me up!


60 Prozent des Straßengüterverkehrs wird mit so genannten Sattelaufliegern erbracht. Um die Umwelt zu entlasten und Kosten einzusparen, wäre eine Verlagerung auf die Schiene sinnvoll und notwendig. Denn ab Entfernungen von 500 Kilometern rentiert sich dieser Transportweg – weniger Sprit, weniger Personal und weniger CO2-Emissionen, so die Financial Times Deutschland. Jedoch können 98 Prozent dieser Sattelauflieger nicht per Kran auf die Bahn verladen werden – aus technischen Gründen. Das wollen zwei Ingenieure aus Deutschland ändern und haben den CargoBeamer erfunden. Mit dieser Technologie können alle Sattelauflieger auf die Schiene gebracht werden, die Stand- und Verladezeiten werden deutlich verkürzt und der Straßenverkehr entlastet. Die Europäische Union fördert das Vorhaben und die DB Schenker Rail ist Projektpartner.
Um ein Video über den CargoBeamer zu sehen, hier klicken!

Innovative Nutzfahrzeuge


Auch bei LKW und Bussen kommt in Zukunft Hybrid-Technik zum Einsatz. Die Kombination aus Diesel- und Elektromotor soll nächstes Jahr bei MAN in Serienproduktion gehen. Auch bei Mercedes-Benz arbeite man mit Hochdruck an dieser Technik, so die Financial Times Deutschland. Zum Einsatz sollen so genannte Superkondensatoren kommen, Speicher mit denen überschüssige Bremsenergie gesammelt und beim Beschleunigen wieder abgegeben werden kann. Neben Bussen sei diese Technik insbesondere für LKW sinnvoll, die Waren innerhalb von Städten verteilen.

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