Städte

Havanna: Die Urban-Farming Metropole


Die kubanische Hauptstadt Havanna zählt weltweit zu den führenden Städten in puncto Urban-Farming. In der Millionen-Metropole werden 50 Prozent aller Nahrungsmittel direkt vor Ort angebaut – auf organischer Basis. Zunächst aufgrund des US-Embargos. Seit der Lockerung jedoch mit steigender Anzahl. So gab es bereits Mitte der 1990er Jahre über 26.000 Gartenparzellen. Und so liegt es nahe, dass die zahlreichen Gärten am Boden und auf Hausdächern von einem eigenen Ministerium verwaltet und koordiniert werden. Mehr dazu im Video.

Mit Dank an Sustainable Cities.

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Vollautomatische Garage für Elektro-Fahrräder


Wohin mit den teueren Elektro-Fahrrädern, wenn sie nicht in Gebrauch sind? Idealerweise an einem sicheren, wettergeschützten Ort, an dem die Akkus auch gleich aufgeladen werden können. Die Bodensee-Gemeinde Meckenbeuren baut derzeit den ersten Bike-Tower. Ein zylindrisches Bauwerk, das auf einer Grundfläche von etwas mehr als 28 Quadratmetern bis zu 112 Fahrräder sicher verwahren kann. Vollautomatisch. Denn eine ausgeklügelte Mechanik verfrachtet die Fahrräder an den passenden Platz im Turm und gibt diese auf Knopfdruck auch wieder an den Besitzer zurück – auf Wunsch inklusive Aufladung. Eine passende Animation gibt es im Video.

Mit Dank an CleanThinking.de.

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Doppelt nachhaltig: Upcycling von Containern


Als wir vor einiger Zeit über Neues Wohnen in Containern berichteten, dachten wir nicht, dass es so etwas auch schon in Deutschland gibt. Doch weit gefehlt. Bei Jack in the Box werden nicht nur alte See-Container zu adretten Gebäuden umgewandelt, sondern hier wird das Vorhaben auch noch mit einer sozialen Komponente versehen. Denn bei dem Kölner Upcycling-Projekt werden Menschen beschäftigt, die bislang erwerbslos waren. Dank der modularen und äußerst festen Bauweise eignen sich Seecontainer nicht nur für eingeschossige Häuser, sondern lassen sich durchaus ansprechend übereinander stapeln und verbinden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es bereits in London Büros- und Wohnungen aus ehemaligen See-Containern gibt, in Amsterdam ein Studentenwohnheim und in Hannover eine Notschlafstelle für obdachlose Kinder und Jugendliche. 

Mit Dank an livingResponsible.

PET-Flaschen als Baustoff der Zukunft


Pfandsysteme hin oder her. Alleine in Deutschland wandern jährlich rund 800 Millionen Plastikflaschen in den Müll. Und weltweit hat sich die Nachfrage nach PET seit 2000 verdoppelt. Warum aus diesem Plastikmüll nicht den Baustoff der Zukunft machen, dachte sich der taiwanesische Stararchitekt Arthur Huang und schuf die Polli-Bricks. Diese sechseckigen Einheiten werden aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Sie sind aufgrund ihrer wabenförmigen Grundfläche extrem belastbar, sind feuerhemmend und wirken Dank der eingeschlossenen Luft wie eine Dämmung. Tagsüber lassen die Polli-Bricks Licht hinein, nachts können mit LEDs farbige Wände entstehen. In Taiwan schuf der Architekt den neun Stockwerke hohen ecoARK aus über 1,5 Millionen alter Plastikflaschen, die an einer Stahlkonstruktion montiert wurden. Mittlerweile ist sein CO2-neutraler Baustoff so begehrt, dass er eine eigene Produktionsfirma gegründet hat. Auch Deutschland prüft, ob die Polli-Bricks eine Zulassung erhalten können. Mehr zu dem Baustoff der Zukunft im nachfolgenden Video.

Via Stuttgarter Zeitung.

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Stromnetz von Pellworm wird intelligent


Die Nordsee-Insel Pellworm produziert heute schon mit Sonnen- und Windenergie-Anlagen mehr Strom, als die Bewohner und Feriengäste verbrauchen können. Und dennoch muss die Insel bislang nachts mit Strom versorgt werden, weil die saubere Energie nicht gespeichert werden kann. Das soll sich nun ändern. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Westküste, dem Fraunhofer-Anwendungszentrum Systemtechnik (AST) und den beiden Netzbetreiber Schleswig-Holstein Netz und E.ON Hanse erhält die Insel nun einen Stromspeicher und ein intelligentes Stromnetz, ein so genanntes Smart Grid. Damit wird Pellworm bundesweit zum Vorreiter. Mit dem Bau für den Stromspeicher soll Ende des Jahres begonnen werden.

Mit Dank an CleanThinking.de

Ein Segway für jedermann


Die selbstausbalancierenden Roller von Segway sind echte Hingucker und mittlerweile in einigen Städten auch schon im Einsatz. Nur für eine Privatperson waren diese futuristischen Fortbewegungsmittel mit Preisen über 3.000 Euro meist unerschwinglich. Nun hat sich der junge Schwede Petter Forsberg eine Art Segway nachgebaut, zu Herstellungskosten von rund 300 Euro – also einem Zehntel. Es sieht natürlich (noch) nicht so schick wie das Original aus, aber die Funktionalität ist sehr beeindruckend. Und das nachfolgende Video macht auf jeden Fall Lust, mit diesem Elektromobil durch die Stadt oder über Land zu fahren.

Mit Dank an Golem.de.

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Beim Durchgehen Strom erzeugen


Millionenn von Menschen gehen jeden Tag durch Drehkreuze – ob in U- und S-Bahnhöfen, in Bibliotheken oder in Fußballstadien. Dabei drehen sie am Rad, nur Strom wird dabei erzeugt. Warum eigentlich nicht, fragten sich Designer der chinesischen Guangdong University of Technology und haben so eine neue Energie-Quelle. Und die ist ihnen mit dem Green Pass so schick gelungen, dass sie bereits einen taiwanesischen Preis für die beste technologische Innovation gewonnen haben.

Mit Dank an Do The Green Thing und ecogood.

Mit Weiß das Klima schützen


Mit weißen Dächern kann die Temperatur im Inneren von Gebäuden um bis zu 20 Prozent gesenkt werden. Denn weiße Dächer reflektieren 70 Prozent mehr Sonnenstrahlen als schwarze Dächer. Diese eigentlich bekannte Erkenntnis nutzen die beiden amerkanischen Initiatiiven NYC °CoolRoofs und White Roofs Project in New York, um den Menschen mehr Behaglichkeit zu geben und den Energieverbrauch gerade der Klimaanlagen deutlich zu senken. Bislang haben sie bereits über 140.000 Quadratmeter Dachfläche geweißt, weitere 100.000 Quadratmeter sollen demnächst folgen. Den Einsatz der ehrenamltichen Helfer gibt es im nachfolgenden Video.

Mit Dank an Good.

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Rio: Ein Flughafen-Shuttle auf zwei Rädern


Sechs Millionen Einwohner leben in Rio de Janeiro, weitere fünf Millionen in der Region drumherum. Dass ausgerechnet die brasilianische Metropole besonders fahrradfreundlich ist, hat uns dann doch überrascht. In einem wunderbaren Video hat der dänische Blogger und Fahrrad-Begeisterte Mikael Colville-Andersen seine Fahrrad-Tour vom Flughafen direkt in die Innenstadt festgehalten. Natürlich wurde sein Gepäck per Lastenfahrrad transportiert. Und deutsche Städte könnten sich einmal ein Beispiel an den breiten und vor allem separaten Fahrradwegen nehmen. Sehenswert! 

Mit Dank an Copenhagenize.

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Ein Solar-Baum für die Stadt


Der italienische Leuchtenhersteller Artemide bringt im Sommer 2011 nach dreijähriger Entwicklungszeit den Solar Tree auf den Markt. Gedacht für die Beleuchtung öffentlicher Plätze und entworfen vom britischen Designer Ross Lovegrove. Dabei kommt das 5,50 Meter hohe Schmuckstück ohne Stromanschluss aus.

Mit Hilfe von 360 Sharp-Solarzellen werden tagsüber die in den “Stämmen” eingelassenen Akkus gespeist, die dann bei Dunkelheit die LED-Leuchten in den “Blättern” mit Strom versorgen. Am Fuß des Solar Tree lädt eine Sitzbank zum Verweilen ein – bei Tag und Nacht.  Freuen wir uns darauf, den ersten Solar-Baum in der Realität bestaunen zu dürfen. Eine Vorgeschmack bietet das nachfolgende Video.

Mit Dank an Lohas Guide.

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