Stadtentwicklung

Ein Solar-Baum für die Stadt


Der italienische Leuchtenhersteller Artemide bringt im Sommer 2011 nach dreijähriger Entwicklungszeit den Solar Tree auf den Markt. Gedacht für die Beleuchtung öffentlicher Plätze und entworfen vom britischen Designer Ross Lovegrove. Dabei kommt das 5,50 Meter hohe Schmuckstück ohne Stromanschluss aus.

Mit Hilfe von 360 Sharp-Solarzellen werden tagsüber die in den “Stämmen” eingelassenen Akkus gespeist, die dann bei Dunkelheit die LED-Leuchten in den “Blättern” mit Strom versorgen. Am Fuß des Solar Tree lädt eine Sitzbank zum Verweilen ein – bei Tag und Nacht.  Freuen wir uns darauf, den ersten Solar-Baum in der Realität bestaunen zu dürfen. Eine Vorgeschmack bietet das nachfolgende Video.

Mit Dank an Lohas Guide.

Um das Video zu sehen, hier klicken!

Hängende Gärten in Melbourne


Das australische Architekturbüro CK Designworks hat ein außergewöhnliches Hochhaus mit 35 Stockwerken entwickelt, das auf einem nur 360 Quadratmeter großen Grundstück mitten in Melbourne errichtet werden soll. Denn alle sechs Stockwerke wird es Gärten geben, die zu allen Himmelsrichtungen ausgerichtet sind. Über das Dach und die Fassade wird Regenwasser aufgenommen, das wiederum für die Gartenbewässerung und die Toilettenspülung verwendet wird. Eine energieeffiziente Heizung soll in Verbindung mit speziellen Dämm-Maßnahmen dafür sorgen, dass die Büros auf drei Stockwerken und die 154 Apartments möglichst wenig Energie verbrauchen. Das Gebäude soll so den höchsten Anforderungen in Sachen nachhaltigen Bauens entsprechen und durch die Begrünung zur Verminderung der Temperatur in der Innenstadt beitragen.

Mit Dank an TrendHunter.

Landwirtschaft in Hochhäusern


Auf 450 Quadratmetern wachsen Blattsalate. An sich nichts ungewöhnliches. Nur dass dieser Gemüsegarten mitten in der südkoreanischen Großstadt Suwon liegt und zwar im 65. Stockwerk. Vertical Farming wird diese futuristische Form der Landwirtschaft genannt. Rein theoretisch könnte ein 30-stöckiges Hochhaus 50.000 Menschen ernähren. Es könnte auf jedwede Art von Pestiziden verzichtet werden und das Wasser würde recycelt. Der Anbau wäre nicht nur vollständig ökologisch, sondern auch um ein Vielfaches Ertragreicher als in bisherigen Gewächshäusern. Nur der hohe Energieverbrauch macht derzeit noch Sorgen. Wie so etwas in der Praxis aussehen kann, zeigt beispielsweise das niederländische Unternehmen PlantLab schon seit mehr als zehn Jahren. Hier konnte man beispielsweise den Wasserverbrauch im Vergleich zur herkömmlichen Landwirtschaft um 90 Prozent reduzieren. Einen kurzen Einblick in die Funktionsweise von Vertical Farming bietet auch das nachfolgende Video.

Via Spiegel Online.
Um das Video zu sehen, hier klicken!

Eine Straßenlaterne ohne Stromanschluss


Das US-amerikanische Unternehmen SavWatt hat eine innovative Straßenlaterne auf den Markt gebracht, die gänzlich ohne Stromanschluss auskommt. Denn die ECO-POLE ist mit Solarkollektoren und einer Windturbine ausgerüstet, die wiederum die LED-Leuchten ausschließlich mit natürlichen Ressourcen zum Strahlen bringen. Das spart nicht nur Energiekosten, sondern auch Aufwendungen für das Leitungsnetz. Und gut für die Umwelt ist es sowieso.

Mit Dank an Ecofriend.

Grün regt zum umweltbewussterem Verhalten an


Grünanlagen in Städten sind in vielerlei Hinsicht von Vorteil für den Menschen. Zum einen verbessern sie das Mikroklima. Zudem leben laut einer Studie des Amsterdamer VU University Medical Centers Stadtmenschen in einem Umkreis von bis zu einem Kilometer rund um eine Grünanlage physisch und psychisch gesünder. Und nach Aussagen des US-amerikanischen Magazins Ecopsychology regen die Naturerfahrungen auch an, sich umweltbewusster zu verhalten.

Mit Dank an A-Loha Lohas!

Naturwanderweg mitten in New York


Wandern inmitten der Millionen-Metropole New York? Was sich ungewöhnlich anhört, hat die Bürgerinitiative Friends of the Highline möglich gemacht. Eine stillgelegte Hochbahntrasse wurde zu einem Brückenweg umfunktioniert – völlig autofrei, mit Wildblumen und Bänken zum Verweilen. Die New Yorker sind ganz begeistert von dieser grünen Freizeit-Aktivität: Seit der Eröffnung 2009 wanderten schon über vier Millionen Menschen in luftiger Höhe durch die Stadt.

Mit Dank an newslichter.

Um das Video zu sehen, hier klicken!

Intelligente Wassernetze


Intelligente Wassernetze werden für Energieversorger genauso interessant wie Smart Grids – die so genannten intelligenten Stromnetze. Gerade in wachsenden Städten wird die optimierte Wasserversorgung eine zentrale Rolle spielen. In Frankreich hat der Versorger Veolia Water bereits 250.000 Haushalte mit intelligenten Zähleranlagen ausgestattet. Diese können Lecks im Verteilnetz erkennen und ermöglichen es dem Endkunden, den Wasserbrauch besser zu kontrollieren.

Mit Dank an UmweltDialog.

Call a eBike in Berlin


In vielen deutschen Städten betreibt die Deutsche Bahn das Leihfahrrad-System Call a Bike. Seit einigen Wochen kann man in Berlin auch Elektro-Fahrräder ausleihen. Für pauschal 15 Euro können die elektrifizierten Fahrräder im Stadtgebiet bewegt werden, mit einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h und einer Reichweite von bis zu 40 Kilometern.

Mit Dank an Elektrofahrradtrends.

Großstadt-Dschungel


In Frankfurt am Main gibt es mehr Pflanzen-Arten als im Taunus! Das hat BioFrankfurt festgestellt, ein Zusammenschluss aus 16 führenden Institutionen aus Forschung, Bildung, Naturschutz und Entwicklungszusammenarbeit. Zwar sind viele Allerweltsarten dabei, jedoch zeigt das Ergebnis auch die Lebensraumvielfalt der Finanzmetropole.

Köln passt sich an


Im Rahmen des Pilotprojektes Klimawandelgerechte Metropole Köln (KÖLN 21) möchte die Stadt Köln Strategien entwickeln, damit sich die Stadt an die Folgen des Klimawandels anpassen kann. So konnten Wissenschaftler im vergangenen Jahr im Hitzemonat Juli so genannte städtische Wärmeinseln nachweisen, in denen nachts bereits die Temperaturen bis zu acht Grad höher waren, als im Außenbereich der Domstadt. In dem Projekt Köln 21 geht es u.a. darum, welche Stadtentwicklungs-Maßnahmen getroffen werden müssen, um hierauf entsprechend reagieren zu können.

Kategorien